<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" version="2.0">
  <channel>
    <title><![CDATA[Infothek]]></title>
    <link>http://www.power-soja.com/german/blog/</link>
    <description><![CDATA[Infothek]]></description>
    <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:36:41 +0000</pubDate>
    <image>
      <url>http://www.power-soja.com/skin/frontend/default/power-soja/images/feed-icon-28x28.png</url>
      <title><![CDATA[Infothek]]></title>
      <link>http://www.power-soja.com/german/blog/</link>
    </image>
    <generator>Zend_Feed</generator>
    <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
    <item>
      <title><![CDATA[Herkunft der Sojabohne]]></title>
      <link>http://www.power-soja.com/german/blog/herkunft-der-sojabohne/</link>
      <description><![CDATA[<p align="justify">
	In China bedeutet der Begriff &quot;sou&quot; so viel wie &quot;gro&szlig;e Bohne&quot;. Die Pflanze wurde bereits 700 nach Christus in Japan angebaut und hat sich seitdem zum <strong>Grundnahrungsmittel ganz Asiens</strong> verbreitet. Die Glycine max (lat.) wurde aber erst im 20. Jahrhundert im Westen kultiviert. Soja geh&ouml;rt zur Familie der H&uuml;lsenfr&uuml;chte, wie Erbsen, Bohnen und Linsen. Die bis zu einem Meter hohen Str&auml;ucher werden im April und Mai ges&auml;t. Nach einem Jahr entwickeln sich nach der Bl&uuml;te die behaarten Schoten. Darin reifen bis zu sechs kleine rundliche Samenk&ouml;rner.</p>
<p align="justify">
	Sojaprodukte sind heute in vielen Nahrungsmitteln enthalten, was im Zusammenhang mit der Einf&uuml;hrung von gentechnisch ver&auml;nderten Sojasorten zu einer kontroversen Diskussion &uuml;ber m&ouml;gliche, weitreichende Konsequenzen durch genmanipulierte Lebensmittel f&uuml;hrte.</p>
<p align="justify">
	In den USA ist der <strong>Anbau gentechnisch ver&auml;nderter Soja weit verbreitet</strong>. Beim Export in die EU m&uuml;ssen Produkte aus gentechnisch ver&auml;nderter Soja gekennzeichnet werden, dies gilt sowohl f&uuml;r Futtermittel als auch f&uuml;r Lebensmittel. Genmanipuliertes Soja gewinnt auch in S&uuml;damerika immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung, dies gilt insbesondere in den Hauptanbaul&auml;ndern <strong>Argentinien </strong>und <strong>Brasilien</strong>. Internationale Gentechnik-Konzerne wie Monsanto, Syngenta oder Bayer CropScience versuchen den Eindruck zu erwecken, dass es kaum noch gentechnikfreie Soja g&auml;be, um den Widerstand insbesondere in Europa gegen diese Pflanzen zu brechen.</p>
<p>
	Der weltgr&ouml;&szlig;te Sojaproduzent, die USA, verarbeitet und exportiert rund 83 Millionen Tonnen pro Jahr. Gefolgt von&nbsp;Brasilien und Argentinien. Alle diese L&auml;nder verf&uuml;gen &uuml;ber keine Gesetze gegen Genmanipulation im Plantagenanbau.</p>
<p>
	Es gibt allerdings in Europa seitens der Konsumenten eine starke Nachfrage nach gentechnikfreiem Soja die den Einkauf beim Bio-Bauern rechtfertigt. In der &ouml;sterreichischen biologischen Landwirtschaft werden keine gentechnisch ver&auml;nderten Organismen (GVO) eingesetzt, und auch keine Produkte die aus oder mit Hilfe von GVO erzeugt wurden.</p>
<p>
	<strong>Die bei uns erh&auml;ltlichen Sojabohnen stammen selbstverst&auml;ndlich ausschlie&szlig;lich vom Bio-Bauer aus &Ouml;sterreich!</strong></p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 16:00:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></title>
      <link>http://www.power-soja.com/german/blog/inhaltsstoffe/</link>
      <description><![CDATA[<p>
	100 g getrockenete Sojabohnen enthalten:<br />
	<br />
	► Eiwei&szlig; ca. 38 g<br />
	► Fett ca 18 g, davon nur etwa 15 % ges&auml;ttigte Fetts&auml;uren und <b>85 % unges&auml;ttigt</b><br />
	► Kohlenhydrate 6 g<br />
	► Ballaststoffe 22 g<br />
	► Mineralstoffe: Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink<br />
	► Vitamin E und Vitamine der B-Gruppe<br />
	► Isoflavone<br />
	<br />
	Soja gilt unter den H&uuml;lsenfr&uuml;chten als das ges&uuml;ndeste und vielseitigste Nahrungsmittel &uuml;berhaupt. Das liegt daran weil <b>bestimmte Substanzen nicht enthalten</b> sind, wie <b>Gluten</b>, <b>Laktose</b> und <b>Cholesterin</b>, und andere Inhaltsstoffe der Gesundheit &auml;u&szlig;erst zutr&auml;glich sind.</p>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 15:57:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Produkte aus Soja]]></title>
      <link>http://www.power-soja.com/german/blog/produkte-aus-soja/</link>
      <description><![CDATA[<div align="justify">
	<h2>
		<span style="color: rgb(255, 140, 0);">Fern&ouml;stliche Spezialit&auml;ten aus Soja<br />
		</span></h2>
	<div align="justify">
		Asiatische Sojaprodukte sind sehr vielseitig in ihrer Herstellungsweise und Verwendung sowie im Geschmack. Zum besseren Verst&auml;ndnis k&ouml;nnen sie in <strong>fermentierte und unfermentierte Zubereitungen </strong>unterteilt werden.</div>
	<div align="justify">
		Unfermentierte Produkte sind Sojamilch und Tofu, wogegen Miso, Tempeh und Sojaso&szlig;en (Shoyu und Tamari) fermentiert werden. Es gibt allerdings auch in zweiter Linie fermentierte Sojamilch, n&auml;mlich Sojajoghurt, der ganz &auml;hnlich wie Kuhmilchjoghurt hergestellt wird. Wichtig ist weiterhin der verwendete Rohstoff. Hier kann grob unterteilt werden in vollwertige Bohnen mit oder ohne Schale, Mehle und entfettete Mehle. Die traditionellen Rezepte basieren auf der Verwendung ganzer Bohnen, die im weiteren Prozess entweder mechanisch oder biologisch zerkleinert werden. Bei der handwerklichen Herstellung von Sojamilch, Tofu, Miso und Sojaso&szlig;e wird am Ende des Verarbeitungsprozesses jeweils ein Rest aus unl&ouml;slichen Bestandteilen herausgefiltert und verworfen. Industrielle Herstellungsverfahren sind oft grundlegend verschieden, was bei bestimmten Erzeugnissen die Qualit&auml;t und den Geschmack entscheidend steigern kann, bei anderen aber das eigentliche Produkt verf&auml;lscht.</div>
	<div align="justify">
		Hier sollen die wichtigsten Verfahren kurz beschrieben werden:</div>
</div>
<div align="justify">
	&nbsp;</div>
<h2>
	<span style="color: rgb(255, 140, 0);">Sojamilch<br />
	</span></h2>
<p>
	Im traditionellen Verfahren werden gewaschene Sojabohnen (<a href="http://www.power-soja.com/german/blog/herkunft-der-sojabohne/"Herkunft-der-Sojabohne.html">Herkunft der Sojabohne</a>) &uuml;ber Nacht in Wasser eingeweicht. Danach werden sie vermahlen und mit mehr Wasser versetzt. Dieses P&uuml;ree wird aufgekocht, anschlie&szlig;end ausgepresst und abgesiebt. Es trennt sich in fl&uuml;ssige Sojamilch und die festen Bestandteile, die im Japanischen als Okara bezeichnet werden. Sojamilch besteht aus den wasserl&ouml;slichen Kohlenhydraten und Proteinen sowie dem &Ouml;lanteil der Sojabohne. Okara enth&auml;lt die wasserunl&ouml;slichen Proteine und Ballaststoffe und wird f&uuml;r Di&auml;tlebensmittel verwendet. Heute wird Sojamilch molkereitechnisch hergestellt um den bohnigen Geschmack zu vermeiden, die Haltbarkeit zu erh&ouml;hen und die Farbe der Sojamilch zu verbessern. Dabei verwendet man gesch&auml;lte Sojabohnen. Diese werden in hei&szlig;er Lauge entbittert und gebleicht, wobei auch st&ouml;rende Enzyme deaktiviert und bl&auml;hende Substanzen ausgewaschen werden. Nach dem Mahlen werden die unl&ouml;slichen Bestandteile abzentrifugiert und die Milch anschlie&szlig;end homogenisiert. Sojamilch hat eine der Kuhmilch vergleichbare Konsistenz und N&auml;hrstoffzusammensetzung und sogar einen vergleichbaren Geschmack. Sie ist lactosefrei und cholesterinfrei. Allerdings enth&auml;lt sie weit weniger Kalzium als Kuhmilch. <br />
	Jahrtausende lang wurde Sojamilch fast ausschlie&szlig;lich zur Weiterverarbeitung verwendet. Erst mit der Einf&uuml;hrung moderner Molkereitechnik bei der Sojamilchherstellung erfolgte eine breite Akzeptanz f&uuml;r das vegane, gesunde Produkt - in Asien und in der westlichen Welt.<br />
	Die Bezeichnung &quot;Milch&quot; ist &uuml;brigens gesetzlich verboten und eigentlich nicht ganz passend, auch wenn die Fl&uuml;ssigkeit in der N&auml;hrstoffzusammensetzung der Kuhmilch &auml;hnelt. Im Handel wird sie deshalb stets als Sojadrink bezeichnet.</p>
<h2>
	<span style="color: rgb(255, 140, 0);">Tofu<br />
	</span></h2>
<div align="justify">
	Das weltweit beliebteste chinesische Sojaprodukt mit dem japanischen Namen Tofu ist nichts anderes als gestockte Sojamilch. Die Herstellung ist vergleichbar mit der K&auml;serei, allerdings ohne Reifeprozess, denn Tofu wird frisch verwendet. In China wird traditionell Calciumsulfat (ein nat&uuml;rlich vorkommendes Mineralsalz) und in Japan ein aus Meerwasser gewonnenes Magnesiumsalz - &quot;Nigari&quot; zum Dicklegen der Sojamilch verwendet. Die Milch gerinnt und trennt sich in Molke und Bruch. Der Sojabruch wird in perforierte Formen gef&uuml;llt und gepresst bis aus ihm ein zusammenh&auml;ngender Block geworden ist. Tofu ist ein K&uuml;hlprodukt, das bei uns vakuumiert und pasteurisiert verkauft wird. Er ist reich an den basischen Mineralien Kalium, Magnesium und Kalzium, an B-Vitaminen, Eiwei&szlig; mit hoher biologischer Verf&uuml;gbarkeit und wertvollen sekund&auml;ren Pflanzenstoffen. Mit ca. 130 kcal/100g ist Tofu ein leichtes und bek&ouml;mmliches Lebensmittel. <br />
	Es gibt noch weitere Varianten des Tofu, wie besispielsweise das Seidentofu. Eine mit Nigari vermischte Sojamilch wird in Hartschalen versiegelt und anschlie&szlig;end erhitzt. Es entsteht ein Produkt, das in seiner Konsistenz an stichfesten Joghurt erinnert, zumal auch hier die Molke nicht entfernt wird. Seidentofu eignet sich hervorragend f&uuml;r die Herstellung von So&szlig;en, Dressings und S&uuml;&szlig;speisen.</div>
<div align="justify">
	&nbsp;</div>
<h2>
	<span style="color: rgb(255, 140, 0);"><b>Miso</b><br />
	</span></h2>
<div align="justify">
	Misos sind japanische W&uuml;rzpasten f&uuml;r Suppen und Gem&uuml;segerichte, die es in vielen Geschmacksvarianten gibt. Sie sind Grundlage einer veganen oder makrobiotischen Ern&auml;hrungsweise, da die wertvollen N&auml;hrstoffe voll aufgeschlossen und leicht verdaulich sind. Misos enthalten neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen wertvolle Enzyme und Milchs&auml;urebakterien. &Auml;hnlich wie Sauermilchprodukte sind sie wohltuend und harmonisierend f&uuml;r die Verdauung. In diesem Fall sollten die naturbelassenen, nicht pasteurisierten Misos, wie beispielsweise das Hatcho Miso verwendet werden. In gut sortierten Naturkost-Fachgesch&auml;ften sind weitere nicht pasteurisierte Misos, teilweise auch offen erh&auml;ltlich. Sie sollten nicht erhitzt werden und eigenen sich zum Marinieren von Gem&uuml;se, als Dipp oder als Brotaufstrich. <br />
	Japanische Misos werden handwerklich nach jahrhunderte alten Traditionen hergestellt. Dies geschieht nach dem gleichen Prinzip wie bei Tamari durch die nat&uuml;rliche Fermentation mit einer Aspergillus-Pilzkultur. Im Unterschied zu den Sojaso&szlig;en sind in Miso aber die festen Bestandteile und das wertvolle &Ouml;l mit enthalten. Rohstoffe zur Misoherstellung sind stets Soja und Koji, die man in gro&szlig;en Holzf&auml;ssern reifen l&auml;&szlig;t. Das Mengenverh&auml;ltnis des Starterferments zum gekochten Soja und der Rohstoff f&uuml;r das Koji sind dabei je nach Rezeptur unterschiedlich.</div>
<div align="justify">
	&nbsp;</div>
<h2>
	<span style="color: rgb(255, 140, 0);">Shoyu und Tamari<br />
	</span></h2>
<div align="justify">
	Sojaso&szlig;en sind inzwischen weltweit etablierte Universalw&uuml;rzso&szlig;en. Die handwerkliche Herstellung aus nat&uuml;rlichen Zutaten ist aufw&auml;ndig. Ganz &auml;hnlich wie beim Keltern von edlem Wein bilden sich auch bei der Fermentation von Sojaso&szlig;e die Aromastoffe in langen Reifezeiten am besten in alten Holzf&auml;ssern. Und ganz &auml;hnlich wie beim Bierbrauen gibt es auch beim Brauen der Sojaso&szlig;e gro&szlig;e Unterschiede bei Zutaten und Brauprozess. Leider werden die meisten handels&uuml;blichen Sojaso&szlig;en zur Kostensenkung in Schnellverfahren, ohne nat&uuml;rliche G&auml;rung und unter Zusatz von Extrakten, Farb- und Konservierungsstoffen produziert. Der harmonische Geschmack handwerklich hergestellter Sojaso&szlig;en wird allerdings nicht erreicht.<br />
	Shoyu, die traditionelle weizenhaltige Sojaso&szlig;e, wird aus ganzen Sojabohnen, Weizen, Meersalz, Wasser und einer Starterkultur hergestellt. Die Starterkultur, das Koji entsteht aus ged&auml;mpften Sojabohnen und ger&ouml;stetem Getreide sowie dem Edelschimmelpilz Aspergillus oryzae. In gro&szlig;en Zedernholzf&auml;ssern findet in bis zu 18 Monaten Reifezeit die sehr komplexe Fermentation des Shoyu statt. Dabei zersetzen Milchs&auml;urebakterien, Hefen und die Enzyme des Koji das Eiwei&szlig; und die Kohlenhydrate aus der Sojabohne und dem Weizen zu aromatischen Zuckern, Alkohol, Aminos&auml;uren und Fetts&auml;uren. Der Salzgehalt verhindert das Wachstum unerw&uuml;nschter Mikroorganismen. Am Ende des Verfahrens wird die reichhaltige So&szlig;e von festen Bestandteilen und &Ouml;l durch Abpressen und Filtern abgetrennt und dann pasteurisiert. Der aus dem Weizen entstehende Alkohol sorgt f&uuml;r die nat&uuml;rliche Konservierung des handwerklich hergestellten Shoyu. <br />
	Damit das Aroma nicht verfliegt, sollte Shoyu den Speisen erst nach dem Kochen zugegeben werden. <br />
	<br />
	Tamari ist eine weizenfreie Sojaso&szlig;e. Als Startferment wird Koji mit etwas Gerstenmehl aber ohne Weizen verwendet. Deswegen enth&auml;lt Tamari nach der G&auml;rung viel weniger Alkohol als Shoyu. Wertvollem Tamari wird zur Abrundung des Aromas und zur Haltbarmachung etwas Reiswein zugesetzt. <br />
	Tamari kann in Speisen auch mitgekocht werden, denn es bewahrt sein kr&auml;ftiges Aroma auch bei l&auml;ngeren Kochzeiten.</div>
<div align="justify">
	&nbsp;</div>
<h2>
	<span style="color: rgb(255, 140, 0);">Tempeh<br />
	</span></h2>
<div align="justify">
	Tempeh ist ein traditionelles indonesisches Sojabohnenprodukt. Man kann Tempeh mit einem &quot;Schimmelk&auml;se&quot; vom Camembert-Typ vergleichen, denn bei der Herstellung werden die gekochten und gesch&auml;lten Sojabohnen von einem Pilz der Gattung Rhizopus &uuml;ber- und durchwachsen und dabei zu einem zusammenh&auml;ngenden St&uuml;ck verbunden. Sie erhalten einen wei&szlig;en &Uuml;berzug aus Edelschimmel. Geschmacklich erinnert das angenehm mild-nussige Tempeh an Champignons, und es kann auch ganz &auml;hnlich wie diese verwendet werden. Tempeh enth&auml;lt kein Salz. Seine Eiwei&szlig;wertigkeit ist durch die Fermentation sehr hoch und es enth&auml;lt die wertvollen Isoflavone der Sojabohne. Normalerweise isst man Tempeh in Scheiben geschnitten, in Sojaso&szlig;e getunkt, angebraten oder frittiert.</div>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Oct 2009 15:55:21 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>

