Die biologische Wertigkeit gibt an, wie viel Gramm körpereigenes Protein (=Eiweiß) aus 100 g Nahrungsprotein gebildet werden kann.
Die Menge und Art der Aminosäuren, aus der sich ein Eiweiß zusammensetzt, ist von Protein zu Protein unterschiedlich. Daher ist auch der Gehalt an essentiellen (=unentbehrlichen) Aminosäuren von Nahrungsmittel zu Nahrungsmittel unterschiedlich. Je ausgewogener die Zusammensetzung der essentiellen Aminosäuren ist, desto höher steigt die biologische Wertigkeit des Nahrungsmittels.
Betrachtet man tierische und pflanzliche Eiweiße, so besitzen tierische Eiweißquellen allgemein eine höhere biologische Wertigkeit. Dennoch sollte auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß geachtet werden, nicht zuletzt aus dem Grund, da mit tierischen Nahrungsmitteln meist gleichzeitig Fett, Cholesterin und Purine aufgenommen werden.
Nahrungsmittel |
Biologische Wertigkeit |
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Hühnerei |
100 |
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Schweinefleisch |
85 |
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Soja |
81 |
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Geflügel, Rindfleisch |
80 |
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Roggenmehl (82% Ausmahlung) |
78 |
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Kartoffeln |
76 |
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Mais, Bohnen, Kuhmilch |
72 |
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Reis |
66 |
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Weizen |
47 |
Durch Kombination von verschiedenen Nahrungsmitteln (pflanzliche und/oder tierische), verbessert sich deren biologische Wertigkeit deutlich:
Beispiele für Kombinationsmöglichkeiten |
Biologische Wertigkeit |
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1/3 Hühnerei + 2/3 Kartoffeln |
136 |
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3/4 Milch + 1/4 Weizenmehl |
125 |
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2/3 Hühnerei + 1/3 Weizen |
123 |
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3/4 Hühnerei + 1/4 Milch |
119 |
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1/2 Milch + 1/2 Kartoffeln |
114 |
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1/2 Bohnen + 1/2 Mais |
99 |
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60 % Hühnerei + 40 % Soja |
124 |
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88 % Hühnerei + 12 % Mais |
114 |









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